Glossar

Insulinresistenz

Eine Insulinresistenz besteht, wenn Insulinrezeptoren geschädigt sind die Zucker (Glukose) aufnehmen und verbrauchen, bzw. speichern. Dann kann das Insulin nicht oder nicht ausreichend an die Körperzellen andocken. Wird der Zucker nicht aus dem Blut in das Gewebe aufgenommen, so kann im Gewebe eine Unterzuckerung und im Blut ein Blutzuckerüberschuss entstehen. Der Körper reagiert mit erhöhter Insulinausschüttung. Ein Mehrbedarf an Insulin ist nötig, um normale Blutzuckermengen zu regulieren. Ein zu hoher Insulingehalt im Blut hat Nebenwirkungen auf die feinen Blutgefäße in der Huflederhaut und kann Hufrehe auslösen.

Diagnostiziert wird eine Insulinresistenz durch Bluttests. Äußerlich erkennbare Hinweise können die typischen Fettpolster einer EMS-Erkrankung (vor allem am Mähnenkamm und an der Schweifwurzel) sein. Erhöhte Hufreheneigung, häufige Koliken und häufiger Harnabsatz sind weitere Anzeichen. Betroffene Pferde zeigen Mattheit, Leistungsverlust, Nachschwitzen nach dem Reiten und depressive Verstimmungen.

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