Wie werden marstall Pellets gemacht?

Pellets sind ein wichtiger Bestandteil unserer marstall Müslis, zum Beispiel marstall Complete oder marstall Freizeit. Woraus sie bestehen, weisen wir auf unseren Verpackungen aus. Doch wie stellen wir unsere Pellets her? Hier schauen Sie mit uns hinter die Kulissen.

Fertige, gleichmäßig große Pellets.

Die fertigen Pellets sind gleichmäßig groß und je nach Verwendungszweck dicker oder dünner.

Je nachdem, zu welchem Zweck die Pellets hergestellt werden, enthalten sie bis zu 20 verschiedene Zutaten, zum Beispiel marstall Nutri-Pellet: Es wird als Alternative zu einem klassischen Müsli angeboten.Die Pellets enthalten unter anderem Getreide (Gerste, Weizen, Mais), getrockneten Apfeltrester, Rübenmelasse und Bierhefe.

Die Produktion von Getreideflocken ist ein eigenes Verfahren. Auch diese produzieren wir selbst in unseren Werken.

Bei der Rohwaren-Kontrolle

Grobe Rohwaren wie Mais und Rübenschnitzel kommen aus den einzelnen Silos direkt auf verschiedene Waagen. Diese wiegen die je nach Rezeptur benötigte Menge vollautomatisch ab. Anschließend werden die Rohwaren sehr fein vermahlen, denn nur so können sie später zu einem Pellet gepresst werden.

Das Mahlen übernimmt die sogenannte Hammermühle, die aus vielen Schlägern und einem Siebmantel mit Sieblöchern besteht. Die Schläger schleudern die groben Rohwaren so lange gegen den Siebmantel, bis die Teile so klein sind, dass sie durch die Sieblöcher fallen. Dadurch wird sichergestellt, dass keine größeren Stücke in ein Pellet gelangen. Das macht unsere Pellets besonders stabil.

Die groben Rohwaren für die Pellets werden angeliefert und aus dem LKW gekippt.

Die groben Rohwaren gelangen nach ersten Prüfungen direkt in die Silozellen.

Ein Kollege siebt eine Stichprobe von Getreide für die Pellets aus.

Ein Kollege siebt eine Stichprobe der Rohware aus.

In der Hammermühle

Die Produktion der Pellets beginnt bei marstall mit der Kontrolle der Rohwaren. Direkt bei der Anlieferung suchen unsere Mitarbeiter nach möglichen Verunreinigungen wie Fremdbestandteilen, Insekten oder Fremdgetreide. Dazu werden zum Beispiel Stichproben von Hand ausgesiebt und weitere Proben fürs Labor genommen. Außerdem bilden wir Rückstellmuster – wir heben also Proben der Rohstoff-Chargen auf.

Während die direkt bei Anlieferung genommenen Proben untersucht werden, kommen die groben Rohwaren erst einmal ins

Unter den Silos befinden sich große Waagen, die die groben Zutaten für die Pellets vollautomatisch abwiegen.

Waagen unter den Silos wiegen die groben Zutaten für die Pellets vollautomatisch ab.

Ein Schläger der Hammermühle ist aus Metall, rechteckig und hat zwei Löcher. Er schleudert beim Rotieren die groben Rohwaren der Pellets zum Zerkleinern auf einen Siebmantel.

Die Schläger aus Metall rotieren und schleudern dadurch die groben Rohwaren zum Zerkleinern auf einen Siebmantel.

In den Mischer: Mineralien, Vitamine, Spurenelemente

Pellets haben bei uns vor allem zwei Einsatzgebiete: Sie dienen dazu, Müslis wichtige Mineralien, Spurenelemente und Vitamine zuzusetzen oder werden als Zusatzfutter für besondere Bedürfnisse angeboten. Da die exakte Dosierung der Zutaten deshalb besonders wichtig ist, werden die Mineralien, Spurenelemente und Vitamine alle von Hand abgewogen. Außerdem kann unser Kollege dabei noch einmal eine Sinnesprüfung der Rohwaren vornehmen – also ihr Aussehen und ihren Geruch beurteilen.

Anschließend werden die Mineralien, Spurenelemente und Vitamine zusammen mit den in der Hammermühle zerkleinerten Zutaten in den Mischer gegeben. Das geschieht mithilfe von Luftdruck, damit auf dem Weg zwischen Waage und Mischer keine Rückstände in den Leitungen bleiben. Schließlich sind alle Zutaten und Zusätze im Mischer.

Unser Kollege steht an einer Waage und wiegt die exakte Menge an Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen für die Pellets ab.

Unser Kollege wiegt die exakte Menge an Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen für die Pellets per Hand ab.

Die abgewogenen Mineralien, Spurenelemente und Vitamine werden in ein Becken geschüttet, von wo aus sie per Luftdruck in den Mischer gelangen

Die abgewogenen Zutaten werden in ein Becken geschüttet. Von dort aus gelangen sie per Luftdruck in den Mischer.

Vom Mischer in die Pellet-Presse

Der Mischer rührt die Zutaten so lange, bis eine homogene, also einheitliche Masse entsteht. Das kann je nach Rezeptur bis zu fünf Minuten dauern. Nur wenn alles gleichmäßig durchmischt ist, können wir sicherstellen, dass in jedem Pellet die gleiche Menge aller Inhaltsstoffe enthalten ist.

Vom Mischer geht es durch Rohre weiter in die Presse. Um das Pressen von Pellets überhaupt zu ermöglichen, wird die Masse mit Dampf erhitzt. In der Fachsprache heißt das „hygienisieren“. Bei einigen Pellets kommt noch Melasse dazu, da bei manchen Rezepturen die Pellets sonst auseinanderfallen würden. Außerdem schmecken sie durch die Zugabe von Melasse einfach besser.

Anschließend wird die Mischung zu Pellets gepresst, indem die heiße Masse durch eine Lochmatrize gedrückt wird. Das Pellet hat nun schon seine Form, ist aber noch heiß.

Die heiße Masse kommt in Pelletform durch die Löcher der Matrize.

Die Presse drückt die heiße Masse durch eine Lochmatrize. Dadurch bekommen die Pellets ihre Form.

Die Pelletpresse erinnert ein bisschen an eine Wäschetrommel. In der Mitte der Trommel sitzt der gewaltige Antrieb, die Hülle der Trommel ist die Lochmatrize, mit deren Hilfe die Pellets ihre Form erhalten.

Die Pelletpresse erinnert an eine gewaltige Wäschetrommel mit Antrieb in der Mitte und Löchern in der Trommel.

In einer Hand sieht man die pulverförmige Ausgangsmasse, in der anderen Hand die fertigen Pellets.

Aus Pulver entstehen mithilfe von Wasserdampf, Hitze und Druck Pellets.

Kühlen, trocknen, sieben – fertig!

Die heißen Pellets fallen nach dem Pressen in den Kühler. Dort werden sie mit Luft gekühlt. Gleichzeitig entzieht ihnen die Luft Feuchtigkeit. Das macht die Pellets haltbar und in ihrer Form stabil.

Die fertigen Pellets werden gesiebt, um die winzigen Stücke zu entfernen, die beim Pressen abgebrochen sind. Danach werden sie in Silos eingelagert und warten dort, bis sie – je nach Rezeptur – direkt abgefüllt oder einem Müsli beigemischt werden.

Fertige, gleichmäßig große Pellets.

Die fertigen Pellets sind gleichmäßig groß und je nach Verwendungszweck dicker oder dünner.

Durch das Sichtfenster des Kühlers sieht man die Pellets ganz langsam von oben nach unten sacken. Dabei werden sie mit Luft schonend gekühlt und verlieren dabei Feuchtigkeit.

Während die Pellets im Kühler allmählich nach unten sacken, kühlt ein Luftstrom sie langsam ab und entzieht ihnen Feuchtigkeit.

Wir hoffen, der Blick hinter die Kulissen unserer Produktion hat Ihnen gefallen.

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