Magengeschwüre beim Pferd erkennen
Symptome von Magengeschwüren erkennen – EGUS beim Pferd frühzeitig feststellen
Magengeschwüre beim Pferd (EGUS – Equines Magengeschwür-Syndrom) bleiben oft lange unbemerkt, da betroffene Tiere häufig leistungswillig bleiben. Zwei aktuelle Studien (Torcivia & McDonnell, 2025; Sykes & Lovett, 2025) haben die häufigsten Symptome bei diagnostizierten Pferden untersucht.
Die typischen Anzeichen sind:
- Wiederholtes Berühren des Bauches hinter dem Ellenbogen mit dem Maul, z. B. Zwicken oder Beißen
- Schlagen oder Scharren mit den Vorderhufen, oft kombiniert mit Blickfixierung auf die Bauchregion
- Auffälliges Verhalten beim Fressen, insbesondere zögerliches oder unterbrochenes Fressen von Kraftfutter
- Widerstand beim Trinken, auffälliges Schlürfen oder Eintauchen von Heu vor dem Fressen
- Tiefes Strecken der Vorderbeine („Downward-Dog-Pose“)
Weitere Hinweise auf Unwohlsein sind häufiges Gähnen, Grimassieren, Anheben der Hintergliedmaßen, wiederholtes Gewichtsverlagern oder häufiges Schweifschlagen.
Gurtzwang ist ein weiteres häufiges Symptom: Etwa 25 % der ESGD (entzündliche Erkrankung des oberen Magenteils – Equine Squamous Gastric Disease) und 31 % der EGGD (entzündliche Erkrankung des Drüsenmagens – Equine Glandular Gastric Disease) Pferde zeigen dieses Verhalten, besonders wenn bis zu sechs Monate zuvor Kolikanzeichen aufgetreten waren.
Frühzeitiges Erkennen dieser Symptome ermöglicht eine gezielte Diagnose und Behandlung von Magengeschwüren/EGUS, was das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit des Pferdes deutlich unterstützt.
Frühes Erkennen dieser Symptome hilft, EGUS rechtzeitig zu diagnostizieren und gezielt zu behandeln. Wichtig dabei ist eine getreidefreie Fütterung wie z. B. das marstall Gastro-Müsli – für das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit Deines Pferdes.



