Raufutter

Marstall ProCaval-Struktur empfehlen wir besonders für magensensible Pferde oder ältere Pferde, die kein Stroh kauen können. Auch Kotwasser-Probleme können mit ProCaval-Struktur verbessert werden. ProCaval-Struktur ist eiweiß- und stärkearm, sehr schmackhaft, leicht zu kauen und zu verdauen. Es kann trocken oder angefeuchtet gefüttert werden. ProCaval-Struktur kann in größeren Mengen oder nur als tägliche Handvoll Struktur unters Kraftfutter gemischt werden um die Kautätigkeit zu... Lesen Sie mehr

on 30.05.2020

Extrusion ist eine Verfahrenstechnik, die bei Futtermitteln hauptsächlich zur Verbesserung der Verdaulichkeit angewendet wird. Bei der Extrusion von Stroh werden die Wachsschicht und der feste Faserverbund der Halme aufgesprengt. Das geschieht mit Wärme, Feuchtigkeit und Druck. So kann das Pferd die Strohfaser besser zerkleinern, was das Risiko für Verstopfung und Kolik mindert, sowie die Inhaltsstoffe, die an die Rohfaser gebunden sind, besser verdauen.

on 30.05.2020

Futterstroh wird gern bei zu dicken Pferden oder bei Heuknappheit als Grundfutter-Teilersatz verwendet. Allerdings ist Stroh mehr verholzt und schwerer verdaulich als Heu. Es darf daher nur in begrenztem Maß verfüttert werden oder/und muss zur Verbesserung der Verdaulichkeit aufgeschlossen werden.
Marstall verwendet für den Strohaufschluss keine basisch wirkenden Chemikalien, sondern setzt die rein thermisch-mechanische „Extruder-Technik“ ein.

Siehe auch: Wie viel... Lesen Sie mehr

on 30.05.2020

Heu, Heulage und Silage sind haltbar gemachtes Gras für die Winter- bzw. Stallfütterung. Der Hauptunterschied besteht in der Zubereitung und im Wassergehalt. Heu wird durch Sonne und Wind oder durch Belüftung stark getrocknet. Es enthält etwa 16 bis 14 % Wasser, und somit 84 bis 86 % Trockensubstanz (TS). Bei Silage und Heulage wird das gemähte Gras nur angetrocknet (bei Silage auf 60-65 % Wassergehalt, bei Heulage auf 40-35 % Wassergehalt), danach gepresst und fest mit Folie umwickelt.... Lesen Sie mehr

on 09.04.2020

Wenn im Stall zu wenig Heu gefüttert wird, kann man folgende Alternativen dazu füttern (bitte die Fütterungsempfehlung der Hersteller beachten):

  • Eingeweichte Wiesen-Cobs (die gewünschte Menge trocken abwiegen)
  • Sonstige gepresste oder lose Heu-Produkte, z. B. Heuwürfel, Heu-Taler, Heu-Chips
  • Getrocknete Luzerne, entweder als Häcksel oder Cobs (reine Luzerne-Grünmehl-Cobs sind kein Heu-Ersatz!)
  • Timothee-Gras Produkte
  • Klein abgepackte... Lesen Sie mehr
    on 03.04.2020

Dem Pferd sollte täglich mindestens 1 kg Heu pro 100 kg Lebendgewicht (LG) gefüttert werden. Für ein 600-kg schweres Warmblut wären das also mindestens 6 kg Heu pro Tag. Diese Mindestmenge ist für das Pferd unbedingt erforderlich zur Aufrechterhaltung der Magen-Darm-Gesundheit. Die Empfehlung für das Optimum, also die Menge, die zur Befriedigung der weiteren Bedürfnisse des Pferdes beiträgt, liegt deutlich höher, bei ca. 1,5 kg Heu pro 100 kg LG und Tag. Ideal ist die Aufnahme von... Lesen Sie mehr

on 27.03.2020

Werden dem Pferd zu wenig Heu oder andere Grobfuttermittel gefüttert, ist dies zunächst einmal nicht artgerecht. Das Pferd ist entwicklungsgeschichtlich, anatomisch und physiologisch auf die mehr oder weniger kontinuierliche Raufutteraufnahme angepasst. Auch das Verhalten ist darauf abgestimmt. Daher kann sich zu wenig Raufutter neben gesundheitlichen Folgen auch in Verhaltensstörungen zeigen.
Mögliche gesundheitliche Folgen sind: zu wenig Zahnabrieb, Magengeschwüre,... Lesen Sie mehr

on 18.04.2020

Wenn man zu viel Heu füttert, werden (nicht nur leichtfuttrige) Pferde natürlich auch von Heu fett. Allerdings sättigt Heu auch besser als andere, oft energiereichere Futtermittel und befriedigt das Kaubedürfnis. Heu vom zweiten Schnitt oder ein früherer erster Heuschnitt haben i.d.R. mehr Energie und Eiweiß. Daher sind sie nahrhafter als ein spät geschnittener, überständiger erster Heuschnitt. Heu, bzw. die darin enthaltene Rohfaser, wird von den Darmmikroben zu flüchtigen... Lesen Sie mehr

on 13.03.2020

Stroh ist meist energie- und eiweißärmer als Heu. Es dient also grundsätzlich dazu, die Raufutterration „zu strecken“. Es sollte nur Stroh von guter Qualität, also gutes Futterstroh, verwendet werden und kann bis zu einem Drittel das Heu ersetzen. Mehr Stroh sollte nicht eingesetzt werden, da es besonders bei Pferden, die schlecht kauen oder wenig Bewegung haben, zu Verstopfungen und Kolik führen kann.

on 05.03.2020

Die Qualität von Stroh können Sie anhand mehrerer Kriterien beurteilen:
1. Farbe / Aussehen
Gutes Stroh ist kräftig gefärbt gelb oder gelblich. Graue oder schwarze Beläge an den Halmen bedeuten Schimmelpilzbefall. Sind solche Beläge oder Schimmelnester vermehrt im Stroh, darf es nicht verfüttert oder eingestreut werden.
2. Geruch
Gutes Stroh riecht typisch aromatisch. Ein muffiger, schimmliger Geruch spricht für Schimmelnester und... Lesen Sie mehr

on 26.02.2020

Stroh kann bis maximal zu einem Drittel des Raufutteranteils eingesetzt werden. Das heißt z. B. für ein Warmblut mit 600 kg Lebendgewicht und normalerweise 10 kg Heu: 7 kg Heu und 3 kg Stroh. Dabei müssen Sie aber beachten, dass das Pferd auch noch zusätzlich (falls vorhanden) Stroh aus der Einstreu frisst. Als Faustzahl nimmt man hier etwa 1 kg Stroh aus der Einstreu an; das kann individuell und je nach Strohqualität auch mehr sein.

on 20.02.2020

Nein, ausschließlich Stroh als Raufutter ist für Pferde ungeeignet. Reine Strohfütterung kann zu Verstopfung und Kolik führen, besonders bei schlecht kauenden Pferden und bei Pferden mit wenig Bewegung. Ausgenommen davon ist aufgeschlossenes Stroh.

on 15.02.2020

In einer Stunde frisst ein Pferd etwa 1,2 bis 1,5 kg Heu oder Stroh. Man sagt normalerweise, dass ein Pferd für 1 kg Heu oder Stroh etwa 40 bis 50 min benötigt. Allerdings gibt es dabei große tierindividuelle Unterschiede. Pferde mit Kauproblemen können erheblich länger brauchen, schnelle Fresser dagegen, können das Kilo Heu in deutlich weniger Zeit gefressen haben.

on 30.01.2020

Normales Pferdeheu vom ersten Schnitt, wird in der Regel recht spät gemäht und ist meist bereits beginnend überständig. Das heißt, die Stängel sind oft schon recht verholzt, der Rohfaser-Gehalt ist sehr hoch und der Energie- sowie Eiweißgehalt sind niedrig.
Je älter und verholzter das Gras ist desto weniger dünndarmverdaulich ist das enthaltene Eiweiß. Jedoch kann das Pferd nur das dünndarmverdauliche Eiweiß nutzen. Vor allem Pferde mit erhöhtem Eiweißbedarf (neben... Lesen Sie mehr

on 24.01.2020

Pferde in der Stehpause bzw. bei Boxenruhe werden am besten mit überständigem Heu oder einem Heu-Futterstroh-Gemisch gefüttert. Diese Raufuttermittel sind energiearm, rohfaserreich und beschäftigen das Pferd maximal lange.

Aber diese Futtermittel enthalten auch sehr wenig Eiweiß und dabei vor allem wenig dünndarmverdauliches (für das Pferd das einzig verfügbare) Eiweiß. Der längerfristige Eiweißmangel würde den Muskelabbau, zusätzlich zum fehlenden Training, noch... Lesen Sie mehr

on 24.09.2020
Seite
Noch Fragen? Noch Fragen?
nach oben